Symptome als Signale

Krankheitssymptome an Körper und oder Gemüt, sind „Warnlichter" die aufblinken.

Welche Symptome sich zeigen ist individuell von der Person und ihrem Umfeld abhängig. Jeder hat seine Schwachpunkte; dem einen „schlägt's" öfter auf den Magen, die andere ist empfänglicher für Bakterien oder Viren und bekommt ständig Angina oder Erkältungen, jemand reagiert mit hohem Blutdruck eine andere entwickelt einen Brustknoten, wiederum andere haben häufig Unfälle... die Liste ist unendlich. Die jeweiligen Symptome entwickeln sich nicht „aus dem Blauen" sondern es gibt immer einen Grund dafür. Auch wenn der manchmal nicht aufs erste ersichtlich ist. (siehe „Reise einer Krankheit")

Ich möchte hier auf die unterschiedliche Angehungsweise von Schulmedizin und Homöopathie hinweisen. Zum Beispiel bei einer bakteriellen Infektion sieht die Schulmedizin die Bakterien als Ursache der Erkrankung an und geht mit Antibiotika gegen sie vor. Dies mag durchaus in gewissen Fällen berechtigt sein und kann Leben retten. Homöopathisch gesehen sind aber nicht die Bakterien die Ursache, sondern die geschwächte Lebenskraft. Wir sind ja ständig von verschiedensten so genannten "Krankheitserregern" umgeben, werden aber nicht immer krank. Oder in einer Familie; die einen erwischt es, die anderen nicht. Es braucht also gewisse Umstände, einen gewissen Nährboden und Bedingungen damit uns diese „kleinen Tierchen" schaden können.

Mit der klassischen homöopathischen Behandlung versuchen wir das Individuum zu stärken, damit sein Organismus durch die Keime nicht beeinträchtigt wird bzw. das Milieu sich so verändert, dass die Erreger von selber verschwinden.

Echte Heilung muss deshalb immer bei der Lebenskraft ansetzen!